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Gibraltar

Gibraltar gehört nicht zu Spanien, wie viele fälschlicherweise meinen. Es ist britisch und will es auch bleiben. Gibraltar ist voller Leben und voller Kinderwagen. Aber was soll man auch schon auf einem Felsen machen. Doch Spaß beiseite. Hier finden Sie unglaublich viele Nationalitäten und viele jüdische Geschäftsleute geben dem Felsen etwas von Professionalität. Zwischen den vielen Touristen immer wieder gut gekleidete Herren mit Aktenkoffer auf dem Weg zur Bank.
Und die uniformierten englischen Schülerinnen und Schüler, die nicht unter dem sinnlosen Zwang leben, in der Schule Designerklamotten tragen zu müssen, sehen recht zufrieden aus.

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Beneidenswert auch der Umgang auf der Straße. Die Leute sind freundlich und der englische Bobby hält Wache über die Bürger. Die Sprache ist ein englisches Spanisch oder besser ein spanisches Englisch. Meist werden beide Sprachen gleichzeitig gesprochen und man nimmt das, was man in einer der Sprachen an Begriffen gebrauchen kann. Muß man gehört haben.

Wenn hier auch einiges sehr englisch ist, so hat man auf den Linksverkehr verzichtet. Es lohnt einfach nicht, wegen der wenigen Kilometer Straße, sich umzustellen.

Das Regal House. Hier findet man u.a. einige Firmen aus dem Finanzbereich und Departments von Banken. Gibraltar ist ein interessanter Finanzplatz und Parkplatz für riesige Vermögen. Offshore LTDs haben hier ein Zuhause.

 

Dieser Felsen hat es in sich. Und wenn von Süden die Winde wehen, dann bildet sich allein über Gibraltar eine Wolke, und beschert den Einwohnern ein wenig Erinnerung an das Wetter in London. Wenige Meter hinter der Grenze scheint die Sonne mit voller Kraft.

Flora und Fauna auf dem sogenannten Affenfelsen sind ebenso wie der Affenfelsen selbst sehenswert.

Sehenswert sind außerdem die Kathedrale St. Michels Cave, die geschichtlich wichtigen Tunnel im Felsen (30 Meilen/ The Great Siege 1779-1783), The Military Heritage Centre, und der Turm The Tower of Homage, Teil des Moorish Castle, sowie das Museum von Gibraltar.

Unser Tip: Fahren Sie nicht mit Ihrem Auto über die Grenze. Es lohnt sich wirklich nicht. Sie können im Sommer teilweise bis zu 3 Stunden mit dem Auto vor der Grenze warten. Zu Fuß sind Sie in einigen Minuten durch die Grenze.

Nutzen Sie einen Bus zur Fahrt in das Zentrum von Gibraltar. Neben neueren Bussen gibt es teilweise auch noch sehr alte Busse, mit dem typisch antiken Flair. Wenn Sie Land und Leute besser kennenlernen wollen, dann kann die kurze Fahrt von 5 Minuten Ihnen zumindest einen kleinen Einblick geben.

Ach ja, wenn der Bus längere Zeit auf der Straße steht und es geht nichts mehr, dann ist es möglich, daß die Ampel am Flughafen auf Rot steht. Dann müssen die Autos und Fußgänger warten, bis der Flieger quer über die Straße gerollt ist. Sie sehen, es ist alles genau geregelt.

 

 

 


 
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